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Das Storchennest zu Pratau informiert:

No.1 Jahrgang 2011  im Februar

Liebe Leser!

In unserer ersten Storchennest – Depesche möchten wir Sie kurz darüber informieren, welchen Niederschlag die im September vergangenen Jahres begonnene Qualifizierungsmaßnahme  zur Verbesserung der vorschulischen Bildung in der Kita bei dem Erzieherteam als auch bei den Kindern bisher gefunden hat.
Als interessant hat unser Team die Vorstellungsrunde der besonderen Art empfunden, wobei jede Mitarbeiterin 1-2 Gegenstände von zu Hause mitbrachte, welche einmal ihre andere, private Seite beleuchtete. Hierbei lernten wir die Kollegin neben uns einmal ganz anders kennen. Es waren teilweise auch ergreifende Augenblicke in dieser Runde zu spüren. Auch erfuhren wir hierdurch Dinge, die wir in unseren Arbeitsalltag integrieren können; so haben wir Künstler unter uns, Gesangstalente sowie sportliche und naturverbundene Mitarbeiterinnen als auch einen Weltenbummler.
Ein Ruck ging förmlich nach der zweiten Veranstaltung durch unser Storchennest!


Warum schweben so viele Bastelarbeiten der Kinder so hoch oben… ,welchen Sinn erfüllt der Materialwagen in der großen Gruppe…, könnte man trotz Platzmangels die Schlafecke bei den Kleinsten kuschliger gestalten…wieso gibt es im Waschraum einen Schilderwald von Symbolen… zwei Info – Ecken für unsere Eltern??? Wie wird unsere Bildergalerie eine richtige Vernissage der kleinen Künstler…? Fazit: Am Montag gingen wir in die Knie und betrachteten unsere Kita aus Sicht der Kinder! Eine gaaaaanz andere Perspektive tat sich uns auf !


Nach und nach gab es hier und da Erneuerungen – nun aber immer aus Sicht unserer Kinder- ein anderes Flair schleicht in das Storchennest!

Apropos Storchennest – wieso wohnen Rapunzel,Schneewittchen u.a. Märchenfiguren im Storchennest - Welchen Bezug gibt es denn da…? Auch dieser Denkanstoss brachte Früchte – gemeinsam mit den Kindern suchen wir nach neuen Namen für unsere Gruppen, welche besser mit dem Storch harmonieren.

Unsere Kinder, besonders die Großen sind bei der Namensfindung sehr kreativ. Aber auch unsere Eltern der Kleinsten – per Aushang machen sie sich Gedanken, welcher Gruppenname für ihre Kinder passend wäre. Eine nette Form der Elternarbeit!

Am Kindertag soll es dann soweit sein – im Rahmen eines großen Festes (mit Eltern u.a.) werden die neuen Gruppennamen eingeweiht.


Und nun noch ein Wort zu der Praxisaufgabe – eine schwere Geburt…wir wollen unbedingt etwas erforschen,  was Früchte bringend für unsere Einrichtung ist und uns eeeeendlich mit unserer neuen Konzeption voran treibt.

Frau Jaschinsky half uns hierbei auf den Weg und inspirierte uns.Tolle Ideen wurden so aus uns gelockt. Eltern früher und heute - ein wichtiger Aspekt für unsere Elternarbeit in der Zukunft. Was ist für uns Selbständigkeit der Kinder?Wo finden sich die Kinder bei uns in der Einrichtung wieder? Wie können wir unseren tollen Spielplatz bestmöglichst für unsere Kinder nutzen? Das sind nur einige der Praxisaufgaben von uns Forscherinnen. Wir dürfen gespannt auf die Ergebnisse sein!

Ein intensiver Blick auf Fritz und Irma löste eine lange, spannende Diskussion bei uns aus. Jeweils ein Foto der beiden – geschossen von Frau Jaschinsky frischte unsere Beobachtungsgabe auf und besonders den Blick auf das Kind. Was drückt die kleine Künstlerin Irma mit ihrem gemalten Bild aus – was könnte sie uns mitteilen- welches Thema beschäftigt Irma zur Zeit…? Und Fritz - haben wir eigentlich das Thema von Fritz schon längst erkannt im Kita-Alltag? Er beschäftigt sich trotz Trubels in der Krippengruppe ganz intensiv mit der Motorikschleife - was will er seinen Erzieherinnen denn damit zeigen…? Alles in allem – die ersten Runden unserer Inhouse-Fortbildung haben uns Spass gemacht und uns ein Stück voran getrieben …weiter so!


                                                      Geschrieben von S.Rothe

Kita Storchennest, Pratau

 

 

 

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